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Juni, 2019
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12. Klinikpfad-Workshop am 6./7. Juni 2019

Um dem zunehmenden Rationalisierungsdruck im Gesundheitswesen gerecht zu werden, ist eine ständige Weiterentwicklung und Optimierung vorhandener Prozessabläufe unabdingbar. Zudem müssen für eine bestmögliche Patientenversorgung im Krankenhaus alle an der Behandlung beteiligten Bereiche eng zusammenarbeiten. Zum Thema „12 Jahre kontinuierliche Prozessoptimierung in der Patientenbehandlung“ lädt die Deutsche Gesellschaft für Klinisches Prozessmanagement (DGKPM) e.V., unter Federführung von Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie am Klinikum Frankfurt Höchst sowie Senat der DGKPM, zusammen mit dem Gesundheitsnetzwerk Rhein-Main e.V. und weiteren Partnern, am Donnerstag, 6. Juni 2019, und Freitag, 7. Juni 2019, zum jährlichen Klinikpfad-Workshop ins Lindner Congress Hotel nach Frankfurt am Main ein. Der diesjährige 12. Klinikpfad-Workshop steht unter der Schirmherrschaft von Kai Klose, Hessischer Gesundheitsminister, und der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) e.V. Im Rahmen des Kongresses besteht für Ärzte, OP-Pflege sowie weiteres medizinisches Personal wieder die Möglichkeit, an diversen Trainingseinheiten, Themensitzungen (Joint Sessions) und berufsspezifischen Workshops teilzunehmen. Als Kurse werden u.a. minimalinvasive Operationstechniken, multimodale Therapie bei bösartigen Tumoren, Endoskopie, Belegungsmanagement und E-Dokumentation in der Pflege, Kindernotfallversorgung in den ersten Minuten sowie Risikomanagement und Patientensicherheit angeboten.

Im Mittelpunkt des Kongresses steht die Diskussion um Kernprozesse in der perioperativen Medizin. „Über ein Jahrzehnt arbeiten wir an der Verbesserung der perioperativen Medizin auf der prozessualen Ebene. Nur eine fortgesetzte kritische Auseinandersetzung mit den Kernprozessen ermöglicht es, medizinisch begründete Maßnahmen effizient zur Verbesserung der medizinischen Behandlungsqualität umzusetzen“, betont Prof. Schwarzbach und ergänzt: „Ein Ineinandergreifen der Patientenbehandlung im Krankenhaus und über die Sektorgrenzen ist die Basis einer optimalen perioperativen Medizin.“ 

Medizinische Kernprozesse bedürfen einer berufsgruppenübergreifenden Diskussion. Darum sind Mediziner, die Pflege, medizinische Heilberufe und das Management im Rahmen des Kongresses zur Analyse, Bewertung und Schlussfolgerung aufgerufen. Die Transparenz in der Patientenversorgung, die Prozesskultur für alle Mitwirkenden im Gesundheitswesen und die leitliniengerechte Standardmedizin sind Ziele, die es gilt umzusetzen. „Damit werden Risiken für die Patienten minimiert, ein optimaler Ressourceneinsatz gewährleistet und die veränderten gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt“, so Prof. Schwarzbach weiter.


Mehr Informationen zum Programm und Anmeldung:
www.KlinikumFrankfurt.de 

Fax: 069 3106-2499


Veranstaltungsort:

Lindner Congress Hotel Frankfurt, Bolongarostraße 100, 65929 Frankfurt am Main


Kooperationspartner der Jahrestagung der DGKPM:

  • Medizinische Hochschule Hannover, Strategisches Risikomanagement und Patientensicherheit
  • Gesundheitsnetzwerk Rhein-Main e.V.
  • Universitätsklinikum Heidelberg


Über die Deutsche Gesellschaft für Klinisches Prozessmanagement (DGKPM) e.V.

Die DGKPM befasst sich vom wissenschaftlichen Standpunkt aus intersektoral mit der Gestaltung und Optimierung von Prozessen in allen Versorgungsbereichen. Dabei stehen die Erhöhung der Patientensicherheit und die Verbesserung der Behandlungsqualität, insbesondere auch in Zeiten hoher ökonomischer Anforderungen und verdichteter Arbeitsabläufe, im Vordergrund. Das seit der Gründung der DGKPM verfolgte Ziel eines patientenzentrierten Prozessmanagements wird mit dem Inkrafttreten des Patientenrechtegesetzes (PRG) weiter an Bedeutung gewinnen. Mit Bestehen des Patientenrechtegesetzes werden die klinischen Leistungserbringer (insbesondere große ambulante Zentren und Krankenhäuser) ein professionelles Risikomanagement für die Patientenversorgung einführen müssen, um z.B. mit einrichtungsinternen und einrichtungsübergreifenden Risikomanagement- und Fehlermeldesystemen schon frühzeitig mögliche und vermeidbare Schaden- und Zwischenfallquellen aufzeigen zu können. Kooperationspartner sind die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für perioperative Medizin, die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Qualität und Sicherheit in der Chirurgie sowie das Institut für Medizin-Ökonomie & Medizin, Versorgungsforschung (IMÖV), RFH Köln. Mehr Informationen im Internet unter www.dgkpm.de.

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Datum: 28.05.2019

Veranstaltungsort:

Frankfurt am Main